All die Kaffee-Junkies unter uns mögen es vielleicht nicht gerne hören, aber KEINEN Kaffee zu trinken könnte Ihre Produktivität erhöhen. Alex als großer Kaffee-Fan hat ja vor einiger Zeit einen Kaffe-freundlichen Post geschrieben und selbst an unserem Lehrstuhl steht jetzt eine eigener Kaffee-Automat, damit wir nicht unser ganzes Geld in der Cafeteria lassen müssen. Aber ggf. sollte der Prof darüber nachdenken, sie wieder abzuschaffen. (Jetzt killen mich die Kollegen
.)
Der Autor des amerikanischen Blogs Productive Scholar hat selber gerade eine “Entwöhnung” hinter sich und gibt Ratschläge:
- Nicht während wichtiger Phasen, wie Prüfungszeiten oder der Diss-Abgabe aufhören - da braucht man seine Kraft für andere Dinge. Bis Sie die Vorteile des reduzierten Kaffee-Konsums spüren, wird es ein Weilchen dauern.
- Schrittweise aufhören – natürlich können Sie auch auf einen Schlag aufhören, aber warum nicht einfach jede Woche den Konsum pro Tag um eine Tasse senken?
- Substitute finden – Kaffee trinken ist auch ein Lebensstil. Wir wollen zwar unsere Produktivität steigern, aber deshalb noch lange nicht auf alle Kaffeepausen verzichten. Aber wie wäre es mit Tee statt Kaffee?
- Mehr schlafen – das steigert die Konzentrationsfähigkeit und senkt das Verlangen nach Aufputschmitteln.
- Mehr Sport – altbekannte Binsenweisheit, aber dadurch nicht weniger wahr. Dank der besseren Durchblutung wird man durch ausreichend Sport leistungsfähiger.
- Kalte Duschen – Sicher nicht jedermanns Art. Aber ich garantiere Ihnen: nach einer kalten Dusche am Morgen sind sie mindestens so wach, wie nach einer Tasse Kaffee.
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